Vektorgrafiken

Aus PixelDinchen-Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Eine Vektorgrafik ist eine Computergrafik, das aus grafischen Primitiven wie Linien, Kreisen und Polygonen zusammengesetzt ist.

Im Gegensatz zu Rastergrafiken können Vektorgrafiken ohne Qualitätsverlust stufenlos skaliert (vergrößert/verkleinert) und verzerrt werden. Außerdem bleiben bei Vektorgrafiken die Eigenschaften einzelner Linien, Kurven oder Flächen erhalten und können auch nachträglich noch verändert werden. Dies ist ein enormer Vorteil, welcher bei Grafikanwendungen, Seitenbeschreibungssprachen, Computerschriften und bei Computerspielen zur Anwendung kommt.


[bearbeiten] Anwendung

Um beispielsweise das Bild eines Kreises zu speichern, benötigt eine Vektorgrafik zumindest zwei Werte: die Lage des Kreismittelpunkts und den Kreisdurchmesser. Neben den intrinsischen Parametern (Form und Position) der Primitiven werden eventuell auch die Farbe, Strichstärke, diverse Füllmuster und weitere das Aussehen bestimmende Daten angegeben.

Zur Erstellung von Illustrationen können vektorbasierte Zeichenprogramme verwendet werden. Für technische Zeichnungen finden CAD-Programme Verwendung. 3D-Modellierungswerkzeuge erzeugen 3D-Vektorgrafiken für Szenen im Rahmen der 3D-Computergrafik.




--Arndt 22:34, 13. Feb. 2007 (CET)