Ubuntu

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Ubuntu ist eine auf Debian basierende Linux-Distribution, also ein Computer-Betriebssystem und eine Sammlung von aufeinander abgestimmten Programmen. Aufgrund der relativ einfachen Bedien- und Konfigurierbarkeit, der gründlichen Unterstützung durch Entwickler und Gemeinschaft und nicht zuletzt dem hochwertigen Artwork hat es sich innerhalb kurzer Zeit zu einer der beliebtesten und bekanntesten Linux-Distributionen entwickelt.

Detaillierte Infos siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Die Versionen

Die verschiedenen Abwandlungen Ubuntu, Kubuntu, Edubuntu und Xubuntu unterscheiden sich vom Grundsystem her nicht, sondern nur in der Wahl des vorinstallierten Desktops (also der grafischen Oberfläche). Welche man davon wählt, ist Geschmackssache.

[bearbeiten] Ubuntu

Ubuntu verwendet als Desktopumgebung GNOME. GNOME ist eine Desktop-Umgebung, die unter der GPL und LGPL veröffentlicht wird. Er ist einfach, benutzerfreundlich und barrierefrei gehalten. Der Desktop und die Anwendungen sind in einer Vielzahl von Sprachen übersetzt. Die Programme basieren auf GTK+.


[bearbeiten] Kubuntu

Kubuntu verwendet KDE statt GNOME als Standarddesktopumgebung. KDE - Das K Desktop Environment wird vom KDE-Team entwickelt und betreut, einem weltweiten Netzwerk von Programmierern, die sich freier Software verschrieben haben. KDE ist der Standard-Desktop von Kubuntu, kann aber auch ohne weitere Probleme unter Ubuntu nachgerüstet werden. Kubuntu hat immer die Möglichkeit, auf die neueste KDE Version aufgerüstet zu werden. Außerdem glänzt KDE mit Einstellungsmöglichkeiten für den Benutzer. Mit KDE wurde eine benutzerfreundliche und mächtige Desktop-Umgebung geschaffen, die für jeden Zweck ein Programm zur Verfügung stellt.


[bearbeiten] Edubuntu

Edubuntu ist ein speziell für die Verwendung im Klassenzimmer entwickeltes Ubuntu, das zentral entlang der neuen Implementierung des Ubuntu LTSP aufgebaut wurde und bildungsorientierte Software sowie Lernspiele enthält. Edubuntu ist wie Kubuntu ein offizielles Ubuntu-Projekt und wird innerhalb der Distribution entwickelt. So kann der dedizierte Server- oder Desktopteil der Edubuntu-Distribution wie bei Kubuntu oder Xubuntu einfach zu einem bestehenden Ubuntu hinzu installiert werden. Die Funktionen des mittlerweile eingestellten Projekts Skubuntu fließen nun in Edubuntu ein.

Kernkomponenten von Edubuntu sind die zur KDE gehörenden Lernprogramme, GCompris, Tux4Kids, der Schooltool Calendar und das Büro-Paket OpenOffice.org. Als Desktop-Umgebung kommt, wie auch bei Ubuntu selbst, GNOME zum Einsatz.

[bearbeiten] Xubuntu

Im Gegensatz zum Ubuntu verwendet Xubuntu als Standarddesktopumgebung Xfce anstatt GNOME, weshalb es gut für ältere Rechner geeignet ist. Xfce ist ein ressourcenschonendes Desktop-Environment und eignet sich für Systeme unter 128 MB RAM. Xfce basiert wie GNOME auf dem GTK+-Toolkit und unterstützt derzeit 40 Sprachen und kann mittels Themes im Aussehen angepasst werden. Da Xfce 4 zu den Standards von freedesktop.org konform ist, kann man auch gut mit den Programmen von GNOME und KDE arbeiten.


[bearbeiten] Brief an einen Windows-Nutzer

Quelle: Ubuntuusers-Community

Von: Dirk Deimeke (ubuntu@deimeke.net)
An: Den Windowsnutzer - Wo immer Du bist.
Zeit: Düsseldorf, im August 2006

Ubuntu. Linux für Menschen.

Lieber Windowsnutzer,

es gibt Studien, die besagen, dass

  • Linux das beste Betriebssystem
  • Windows besser
  • Mac OS X das allerbeste

ist.

Und wer bleibt auf der Strecke? Du!

Da es Studien gibt, die alles beweisen können, was gewünscht wird, kann man keiner glauben. Da bleibt dann nur noch die eigene Meinung.

Wir, die Ubuntunutzer, denken natürlich, dass unser System unseren Wünschen und Ideen am nächsten ist. Das möchte ich erklären. Vielleicht findest Du Dich in dem einen oder anderen Punkt wieder und hast den Mut, etwas neues auszuprobieren. Eines kann ich Dir in jedem Fall versprechen: Wir lassen Dich nicht alleine!

Welche Aufgaben hast Du für Dein Computersystem?

Die Aufgaben für mein privates System sind ein bisschen Office (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Terminplanung und Online Banking), viel E-Mail und viel Internet (und dort hauptsächlich das Surfen im Web). Wenn ich das alles einmal zusammennehme, komme ich zu dem Resultat, dass ich das mit jedem halbwegs aktuellen Betriebssystem hinbekomme.

Wirklich mit jedem? Ja!

Wenn ich Ubuntu für diese Aufgaben benutze, kostet mich das - bis auf den Rechner und ggf. Online-Gebühren - keinen Cent. Auch die ganzen Aktualisierungen kosten mich nichts. Wenn ich dafür Windows benutze, zahle ich die Windows-Lizenzkosten mit der Hardware, die ich kaufe - sie wäre sonst billiger - , Upgrades kosten dann extra (derzeit kostet ein Upgrade von Windows 2000 etwa 250 Euro). Bei Mac OS X das gleiche Spiel, Upgrades kosten hier etwa 130 Euro. Diese Kosten werden bei jedem Upgrade fällig, bei Ubuntu Linux entstehen hier keine Kosten.

Nicht verschweigen möchte ich allerdings, dass die Qualität und Verfügbarkeit von Spielen unter Linux sehr eingeschränkt ist. Sollte das das Hauptargument gegen Linux sein, kann man sich zum einen überlegen, ob man sich ein Windows hält, nur um zu spielen oder ob man sich eine Konsole kauft (die Kosten sind in etwa gleich hoch). Mal ehrlich, Spiele und Online-Banking auf dem gleichen Betriebssystem sind eine brisante Kombination, gerade, wenn es um Online-Spiele geht. Es kann gut gehen, muss es aber nicht.

Ach, Du hast schon einmal versucht, Linux zu installieren, bist aber an der schlechten Hardware-Unterstützung gescheitert? Da ist Ubuntu ganz weit vorne. Obwohl die meisten Hersteller es nicht für nötig halten, Linux zu unterstützen, gibt es für fast alles Treiber. Bei Ubuntu wird die meiste Hardware direkt bei der Installation - ohne irgendwelche Kunstgriffe - unterstützt. (Leider gilt das nicht immer für die allerneuste Hardware).

Bei Hardware, die nicht direkt unterstützt wird, hilft der größte Vorteil, den Ubuntu gegenüber anderen Betriebssystemen hat: Die Community.

Unter http://www.ubuntuusers.de/ kann man unter dem Motto "Fragen ist menschlich!" wirklich jede Frage loswerden. Dort finden sich viele hilfreiche Menschen "wie Du und ich", die helfen wollen, Ubuntu zu dem System zu machen, das Du Dir wünscht.

Und - mal ehrlich - in wie vielen Foren sitzen selbsternannte Experten, die die Fragen jedes "Nicht-Experten" mit den Worten "Such bei Google" oder "Lies das Handbuch" abschmettern? Das ist bei Ubuntu anders, wobei es natürlich zum guten Ton gehört, daß man vorher im Forum oder im sehr ausführlichen Wiki selbst nach einer Lösung oder Anleitung gesucht hat.

Eines mußt Du aber mitbringen, wenn Du Dich mit Ubuntu beschäftigen möchtest und das kann Dir auch niemand abnehmen: Sei bereit, etwas Neues zu lernen! Ubuntu ist nicht Windows und will es auch gar nicht werden.

Viel Spaß!

Dirk

[bearbeiten] Weblinks

[bearbeiten] Ubuntu

[bearbeiten] Kubuntu

[bearbeiten] Edubuntu

[bearbeiten] Xubuntu


--Arndt 20:50, 3. Feb. 2007 (CET)