Kubuntu
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Das auf Ubuntu basierende Kubuntu verwendet KDE statt GNOME als Standarddesktopumgebung. KDE - Das K Desktop Environment wird vom KDE-Team entwickelt und betreut, einem weltweiten Netzwerk von Programmierern, die sich freier Software verschrieben haben. KDE ist der Standard-Desktop von Kubuntu, kann aber auch ohne weitere Probleme unter Ubuntu nachgerüstet werden. Kubuntu hat immer die Möglichkeit, auf die neueste KDE Version aufgerüstet zu werden. Außerdem glänzt KDE mit Einstellungsmöglichkeiten für den Benutzer. Mit KDE wurde eine benutzerfreundliche und mächtige Desktop-Umgebung geschaffen, die für jeden Zweck ein Programm zur Verfügung stellt.
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[bearbeiten] Erfahrungsbericht von Arndt
Im Dezember 1998 kam ich aus Neugierde das erste Mal mit Linux in Berührung, damals war es SuSE 6. Klar, es war ein interessantes Betriebssystem, doch die benutzerunfreundliche grafische Oberfläche zu seiner Zeit und die fehlenden Anwendungen waren nicht gerade überzeugend. Aber in der Zwischenzeit hat sich einiges getan.
[bearbeiten] Bezug und Installation
Woher bekommt man Kubuntu? Auf dieser Internetseite findet Ihr die aktuelle Version Kubuntu 6.10 Edgy Erft zum Download. Die Seite ist in Englisch verfasst, sollte aber kein Problem darstellen. Dort einfach den zu Eurem System passenden Download eines CD-Images auswählen.
Wir empfehlen Euch den Download der Desktop-CD. Im Normalfall solltet Ihr die PC (Intel x86) desktop CD herunterladen, es sei denn, Ihr besitzt bereits einen 64-Bit-AMD-Prozessor, dann solltet Ihr die 64-bit PC (AMD64) desktop CD wählen. Wenn Ihr unsicher seid, nehmt die PC (Intel x86) desktop CD.
Nach dem Herunterladen braucht Ihr das CD-Image nur mittels eines CD-Brennprogramms über die Funktion "CD-Image brennen" auf eine CD zu brennen. Von dieser CD könnt Ihr dann einfach starten und Euch das System schonmal anschauen (Live-CD). Wenn Ihr Kubuntu vollständig ausprobieren und installieren möchtet, empfehlen wir vor der Installation, Eure wichtigsten Daten auf CD zu sichern, falls trotz aller Vorsicht etwas schiefgehen sollte.
Hier findet Ihr eine gute Installationsanleitung: http://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Installation
Wenn Ihr Fragen hierzu habt, helfen wir Euch im Forum gerne weiter.
Wichtiger Hinweis: Wir empfehlen ausdrücklich, vor der Installation eine Datensicherung durchzuführen. Wir raten ausschließlich nur denjenigen zu einer Installation, welche mit der Bedienung Ihres Systems vertraut sind. Begriffe wie Partitionierung und Bootmanager sollten hierbei keine Fremdwörter sein. Wer nicht vollkommen auf Linux umsteigen möchte, solle seine Festplatte im Vorfeld so partitionieren, das Kubuntu paralell installiert werden kann. Zwei Partitionen sind hierbei erforderlich: min. 5 GB für das Hauptsystem und etwa die doppelte Größe des Hauptspeichers für eine Swap-Partition (Auslagerungsdatei).
[bearbeiten] Die Oberfläche
Ist die Installation ohne Probleme verlaufen, lässt sich Linux nun per Bootmanager starten und nach erfolgreichem Login lässt sich nun ein erster Blick auf die Oberfläche KDE werfen.
Die KDE-Oberfläche erscheint in einem modernen Look und ist übersichtlich strukturiert; Windows-Umsteiger finden sich unter KDE schnell zurecht. Die mitgelieferte Software lässt kaum Wünsche offen: Internet, Chat, Messenger, Email, Kalender, Open-Office, Spiele, CD's brennen, Musik, Video, und noch vieles mehr!
Wir haben ein paar Screenshots für Euch gemacht:
Um Einsteigern einen Vergleich zwischen Windows und Kubuntu zu erleichtern, zeigen die Begriffe in Klammern () die unter Windows bekannten Namen oder Programme im Vergleich zu Kubuntu auf.
Kubuntu Version 6.10 (Edgy Erft)
[bearbeiten] Fazit
Ich war absolut überrascht und auch begeistert. Meiner Meinung nach ist Kubuntu durchaus eine Alternative zu Windows geworden. Benutzerfreundliche Bedienung, einfache Softwareinstallation und das große angebotene Softwarepaket läßt kaum Wünsche offen. Aufgrund der Systemarchitektur ist Linux ein sehr gutes und sicheres System. Die Installation von Software sowie systemweite Updates lassen sich mit nur einer Befehlszeile ganz einfach bewerkstelligen.
Wer sich überlegt, es mal auszuprobieren - es lohnt sich.
[bearbeiten] Doch warum ausgerechnet Linux?
Sicher hat der eine oder andere von Euch mal etwas von Linux gehört. Linux und die meisten seiner Programme sind sog. "freie Software" und kostenlos. Jeder darf diese zu seinen Zwecken kostenfrei einsetzen, weiterentwickeln, verbessern und seinen Wünschen entsprechend gestalten. Einfach gesagt, hinter Linux stehen weltweit abertausende freiwillige Programmierer und eine riesige Community, die daran arbeiten, das System noch weiter auszubauen und verbessern. Das ganze Konzept stützt sich auf den Grundgedanken, freie Software für alle Menschen auf der Welt zugänglich zu machen und diese gemeinsam zu verbessern. Jeder einzelne trägt dazu bei, auch der "kleine" Anwender.
Allein dieser Grundgedanke ist allein schon faszinierend. Es gibt mittlerweile jede nur erdenkliche Art an Software für Linux. Ob Musikplayer, ein großes Office-Paket (Open Office) oder nur ein kleines Programm zum Erstellen von Etiketten für Einmachgläser - alles ist vertreten.
Ich hatte in den letzten Monaten die Gelegenheit, das neue System kennenzulernen - und war dabei anfangs mehr als nur skeptisch.
[bearbeiten] Was finde ich an Kubuntu-Linux so gut?
Es gibt so viele Dinge, aber ich will die wesentlichen Vorteile mal herausstellen:
- Kubuntu ist auch für Anfänger leicht installieren, zu erlernen und zu bedienen, Windows-Umsteiger fühlen sich schnell "zuhause".
- Da das System auf dem Unix-Konzept aufbaut, ist es sehr stabil - viele Webserver laufen z.B. unter Linux
- Die Hardwareunterstützung ist sehr gut
- Linux ist aufgrund seiner Architektur sehr sicher, es verfügt über ein ausgeklügeltes und bewährtes Sicherheitskonzept. Aufgrund dessen haben Linux-Viren (sofern es welche gibt) kaum eine Chance, Windows-Viren laufen grundsätzlich nicht unter Linux. Virenscanner, Anti-Spyware-Tools und Software-Firewalls werden nicht mehr benötigt.
- Das Dateisystem ist unglaublich skalierbar. Es gibt keine Laufwerksbuchstaben mehr, nur noch einen Verzeichnisbaum. Eine Defragmentierung ist nicht mehr erforderlich.
- Eine unglaubliche Anzahl an sehr guten, freien Programmen. Programme müssen nicht mehr einzeln im Internet gesucht, heruntergeladen und installiert werden, das alles lässt sich bequem mit nur einem einzigen Befehl erledigen. Linux erledigt den Rest für Euch. Hier eine kleine Auswahl:
- Open Office: Eine perfekte und kostenlose Alternative zu MS Office, welche sogar alle Office-Formate lesen und schreiben kann.
- Mozilla Firefox: Der meiner Meinung nach beste Internet-Browser.
- Amarok: Ein toller Musikplayer, den ich nicht mehr missen möchte - er spielt alles ab, ob Internet-Radio, Musik-CD, MP3, Shoutcasts...
- Kontact: Die Alternative zu Outlook - Emails, Kontakte, Kalender, Notizen - alles kann bequem verwaltet werden.
- Bei einem Systemupgrade muss Linux nicht neu installiert werden - ein Befehl reicht aus, um das System und sämtliche Programme auf den aktuellsten Stand zu bringen.
- Linux kann ohne Probleme mit vielen großen Programmen gleichzeitig umgehen, dank ausgereiftem Multitasking.
- Hinter Kubuntu steht eine riesige Community: Viele nette Leute helfen gerne weiter, wenn es mal ein Problem geben sollte. Eine große Auswahl an Dokumentation und Hilfestellungen steht außerdem bereit.
Dies alles und noch viele Dinge mehr haben mich überzeugt, der Wechsel war kein "harter" Schritt, im Gegenteil, ich vermisse nichts. Dies hat mich auch dazu bewogen, mich auf http://counter.li.org/ als Linux-Nutzer zu registrieren, hier mein "Zertifikat":
[bearbeiten] Weblinks
- Webpräsenz von Kubuntu (englisch)
- Deutsche Webpräsenz von Kubuntu
- Ubuntu-Installationsanleitung aus dem Wiki von Ubuntuusers
- Download-Mirror für den Bezug von Kubuntu 6.10 Edgy Erft
--Arndt 22:37, 3. Feb. 2007 (CET)


